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Chorlight

Konzert

mit

„Chorlight“

Sonntag, 6. 9. 09, 18 Uhr

 Der junge Frauenchor „Chorlight“ wurde im Jahr 2002 als neue Chorgruppe des traditionsreichen Gesangvereins „Männerquartett“ Rodalben gegründet.
Mittlerweile gehören rund  45 Sängerinnen dem Chor an, der von Achim Baas geleitet wird.
Die Begriff „light“ im Chornamen steht für die Ausrichtung des Chors auf leichte, beschwingte, moderne Chormusik, die vor allem auch junge Menschen anspricht.(Nach der pfälzischen Interpretation des Chornamens könnte die Schreibweise auch „Chorleit“ lauten, und damit wären dann „die Leute vom Chor“ gemeint.)
„Chorlight“ hat in den letzten Jahren durch seine Mitwirkung bei verschiedenen Chor-Konzerten moderner  Prägung mit den Themen  „Musical“, „Film“ und „Rock und Pop-Oldies“ von sich reden gemacht. Aber auch bei den „klassischen“ Chorkonzerten des Männerquartetts, wie etwa dem Adventskonzert, konnte der Frauenchor überzeugen.   
Bei ihrem Konzert in Vinningen präsentieren die Sängerinnen einen unterhaltsamen Querschnitt durch ihr Repertoire populärer junger Chormusik. 
 

Die etwa fünfzigköpfige Formation „Chorlight“ unter Achim Baas lieferte im Kulturzentrum „Alte Kirche“ mit einem breitgestreuten Programmangebot ein voll und ganz überzeugendes Konzertdebut!

„Chorlight“-Konzert hervorragend angekommen

Die rund 50 Sängerinnen von „Chorlight“ konnten beim jüngsten Konzert in der „Alten Kirche“ ihre etwa doppelt so vielen Zuhörer zweifellos überzeugen. Chorleiter Achim Baas hatte seine Mannschaft bestens geschult, sowohl was das Gesangliche, als auch das Darstellerische betrifft.

 Die sieben Jahre alte Chorgemeinschaft hatte im Kulturzentrum sozusagen ihr Konzertdebut. Bislang war man zwar hier und da schon als Mitwirkender aufgetreten, doch zu einem eigenständigen Konzert war der Chor noch nicht gekommen. Mit dem Vinninger Auftritt hat „Chorlight“ jedenfalls seine Feuertaufe gekonnt überstanden. Der Beifall des begeisterten Publikums und der Ruf nach Zugaben am Ende des Konzerts waren ein eindeutiger Beweis dafür.

 Mit einer „Intrada a capella“ stellten sich die Aktiven, eine bunte Mischung aus Jung und Alt, gekleidet in Schwarz mit grünem Schal, instrumental unverbrämt vor, um danach gleich nach der sogenannten Eurovisionsmelodie zu singen „Let`s joyfully raise our voices – Lasst uns froh unsre Stimmen erheben“. Das tat man dann auch während der gesamten Vorführung, wobei nicht nicht die Qualität des Gesangs sondern auch die Freude daran immer wieder offensichtlich wurde.

 Inhaltlich brachte man eine breitgestreute Palette von Traditionellem und Modernem, von Englischem wie Deutschem, von Ernstem wie Heiteren, von Getragenem wie Schwungvollen, Bekanntem wie Unbekanntem, jeweils im voraus kurz erläutert vom Chorleiter. So waren Gospels wie „How great ist our god“ ebenso zu hören wie das „Hail, holy queen“ aus dem Film „Sister Act“, und das alte „Ich wollt`, ich wär ein Huhn“ stand neben dem Lied „Das Lama“ nach einem Text von Heinz Ehrhard.

 „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Disney-Film „Dschungelbuch“ machte ebenso viel Spaß wie das alpenländische „Wann I zum Tanz`n geh“. Wo`s nur möglich war, ließ der Chor auch passend Darstellerisches einfließen, und zwar nicht nur mit Mimik und Gestik. Beim Sister Act-Gesang trat so selbstverständlich eine Nonne auf wie beim Ausflug ins Bayrische eine entsprechend gekleidete Ländlergruppe samt Hofhund, die auch noch zwischendurch ein Tänzchen aufs Parkett legte.

 Den Schlusspunkt „Let the sunshine in“ präsentierte das Ensemble sogar zweimal, und zwar das zweite Mal mit Zuhörerbeteiligung, klatschend wie singend. Mitreißend aber auch der Medley aus dem Film „Der König der Löwen“ oder das ebenso schwungvolle „California dreaming“. Achim Baas, aus den vergangenen Jahren in Vinningen schon mit seinen Chören „Young voices“ und „Sine nomine“ noch in bester Erinnerung, konnte auch diesmal mit seiner Arbeit überzeugen, nicht nur als Chorleiter und Moderator, sondern auch als musikalischer Begleiter und sogar Mitsänger.

Rheinpfalz 9. 9. 09