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Der Name ist Programm: Ralf Bereswill und Sebastian Degen
– „Duolog“ -- als Anlehnung an Dialog zu verstehen, spielen Kompositionen und Arrangements aus eigener Feder. Diese sind dabei nicht absolut festgelegt, sondern lassen viel Freiraum für die Kreativität des Mitspielers, ja fordern diese sogar ein - ganz im Sinne eines Dialoges. Die Kompositionen sind dadurch nicht starr, sondern bleiben lebendig und neu ohne dabei willkürlich zu wirken. Sie spiegeln zwangsläufig die musikalischen Entwicklungen der Künstler wieder. Kann Musik zeitgenössischer sein?
Die persönlichen musikalischen Vorlieben der Musiker finden sich auch in deren eigenen Stücken wieder. Bereswill von Hause aus wohl eher dem traditionellen Lager zuzuschreiben, verarbeitet gerne
rhythmische Elemente, besonders lateinamerikanische, aber auch Melodien deutscher Volkslieder. Degen dagegen, der klar dem modernen Lager entstammt, ist eher der Lyriker, der Klangbildner, der mit allen Mitteln Neues
sucht. Durch die anfangs erwähnte eingeforderte Eigenkreativität der ausführenden Musiker vermischen sich die Stile und Vorlieben der Agierenden und bringen so Neues hervor. Eine Kathegorisierung ist
daher nur schwer möglich, wie so oft in der improvisierten Musik -und das ist auch gut so. |