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Salonorchester Theo Reinhard

Konzert

mit dem

“Salonorchester

Theo Reinhard”

Sonntag, 12. 2. 2012, 18 Uhr

Aus einem kleinen Freundes- und Musikkreis aus vielen Berufsschichten um Theo Reinhard entwickelte sich bereits vor zehn Jahren das Salonorchester, ein kleines Unterhaltungsorchester im Gegensatz zum Kammer- oder Sinfonieorchester. Gespielt wird Instrumental- und Chormusik aus den verschiedensten Epochen, von Barock über Klassik und Moderne bis hin zu Operette, Musical, Walzer und Filmmusik.

Vielerlei Zeit- u. Musikstile, je nach Aktualität oder Jahreszeit prägen ein reiches und vielseitiges Repertoire. Die Musik dient und wirkt als Mittler zwischen älteren und jüngeren Menschen. Das Salonorchester will Erhalter und zugleich Überwinder der Distanz zu Nostalgie sein, möchte Rückblick und lebendige Gegenwart vereinen.

Inzwischen hat sich das Orchester stets weiterentwickelt und in den  Jahren seines Wirkens durch Konzerte, kirchmusikalische Feiern, weltliche Feiern, Soirees, Ausstellungen, Unterhaltungsveranstaltungen, viele Anhänger gefunden.

Klavier, Orgel:                        Cello:                              Violinen:

Theo Reinhard                           Herbert Kem                     Tatjana Schneider

                                                             Bettina Stein-Bayet

                                                             Lisa Stiffel

                                                                                           Paul Bohl                  

                                                                                           Klaus Buhre

Das „Salonorchester Theo Reinhard“ versetzte im Kulturzentrum „Alte Kirche“ mit einem Füllhorn gängiger Melodien seine Zuhörer in einen Art Rausch der Gefühle und erreichte damit das Ziel „Im Zauber der Melodien“.

Salonorchester schafft Verzauberung durch Melodien

Dem „Salonorchester Theo Reinhard“ gelang es im Kulturzentrum „Alte Kirche“ voll und ganz, das zu erreichen, was mit dem Konzerttitel „Im Zauber der Melodien“ versprochen worden war. Die mehr als 50 Zuhörer wurden sowohl durch das musikalische Angebot als auch durch dessen Interpretation tatsächlich verzaubert und für zwei Stunden in eine Atmosphäre des Genießens, Träumens und Geschmeicheltseins versetzt.

Die sieben Musiker, Orchesterleiter Theo Reinhard am Klavier, Herbert Kern, Cello, und Tatjana Scheider, Bettina Stein-Bayer, Lisa Stiffel, Paul Bohl, Klaus Buhre, Geige, erreichten dies vor allem durch ein sensibles Spiel der mitgebrachten durchweg bekannten Stücke. Mit unterschiedlichen Rhythmen von Stücken, die das Lebensgefühl von Ländern und Völkern repräsentierten, sorgte man für Abwechslung im Sound. Die Hintergrundinformationen, geliefert von Klaus Buhre, erzeugen zusätzliche Aufmerksamkeit.

So stand der Walzertakt im Vordergrund bei Lehars „Gold und Silber“, beim „Reigen“ von Oscar Strauß und schließlich beim „Kaiserwalzer“ von Johann Strauß. Osteuropäisch Rasantes bot man dagegen mit den Stücken „Rumänisch“ und „Zigeuner-Sehnsucht“. Bei letzterem wie auch bei ähnlichen Stücken übernahm Tatjana Schneider jeweils die Solopartien und brillierte dabei mit einem faszinierenden Geigenspiel. Czardas-Rasanz machte sich noch einmal breit bei der Lehar-Komposition „Lied und Czardas“. Orientalisch wurde es beim Titel „Auf einem persischen Markt“ und ein gelungener Sprung über den Atlantik nach Südamerika gelang mit dem Tango „La Cumparsita“.

Mit einer Lehar-Melodienfolge stellte das Orchester schließlich eine Fülle bekannter Operettenarien in den Raum, um schließlich auch noch zum Musical vorzustoßen. Präsentiert wurden dabei zwei Stücke, nämlich „Memory“ aus „Cats“ und „The Music of the Night“ aus „The Phantom of the opera“, beide von Andrew Lloyd Webber. Den Schlusspunkt setzte das immer noch in bester Spiellaune agierende Ensemble schließlich mit dem insbesonders durch Frank Sinatra bei uns bekannt gewordene „My way“, das allerdings seinen Ursprung beim „Comme d`habitude“ des französischen Sängers Claude Francois hat. Keine Frage, dass trotz intensiven Spiels aufgrund des langanhaltenden Beifalls auch noch eine Zugabe drin war und danach erst das offensichtlich angetane Publikum in bester Laune den Nachhauseweg antrat.