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 Ute Müller-Eisenlohr 

Gongkonzert

mit Ute Müller-Eisenlohr

So, 16. 6. 2013, 18 Uhr

Ute Müller-Eisenlohr , gelernte Krankengymnastin und Klangmasseurin, hat bereits mehrere Veranstaltungen der Stadt Kaiserslautern musikalisch umrahmt und hat unter anderem am Kultursommer in Germersheim mit einer Gong-Performance teilgenommen und die Eröffnung der Ernst-Barlach-Ausstellung in St. Ingbert musikalisch umrahmt. Außerdem gibt sie immer wieder Klangkonzerte in Kirchen und im Kloster Hornbach. Neben ihren künstlerischen Auftritten ist sie im Hinblick auf die Wirkungen der verschiedenen Klänge von Naturtoninstrumenten auch in pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen tätig.

Ein Gongkonzert ist insofern ein einmaliges Klangerlebnis, weil Gongs Improvisationsinstrumente sind und mit ihren unterschiedlichen Klangcharakteren und ihrer reichen Palette an Obertönen in eine andere Welt des Hörens entführen. Ihre Töne können dabei wahrgenommen werden von kaum hörbar bis sehr raumfüllend.

Thema dieses Gongkonzerts sind die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer, die sich wie ein roter Faden durch das Klangerleben ziehen, das durch das Zusammenwirken von Raum, Publikum und Gongspielerin mit ihren klangreichen Instrumenten entsteht. Gongklänge können also nicht nur hörbar wahrgenommen werden, sondern auch mit dem ganzen Körper regelrecht „erlebt“ werden.

Ute Müller Eisenlohr beim Betätigen ihrer Gongs im Kulturzentrum „Alte Kirche“

Gongkonzert vermittelt einmaliges Klangerlebnis

Mit einem Klangerlebnis ganz besonderer Art wartete das Kulturzentrum „Alte Kirche“ bei seinem letzten Konzertangebot vor der Sommerpause auf. Auf vielen verschiedenen Gongs gestaltete die Krankengymnastin und Klangmasseurin Ute Müller-Eisenlohr aus Herschberg ein „Gongkonzert“. Über 100 Zuhörer mit zum Teil recht weiter Anreise wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.

 Das Konzert, dargeboten in zwei Blöcken, widmete sich fünf Themen, und zwar zuerst der Erde und dem Feuer, anschließend dem Wasser, der Luft und der Liebe. Nach vorausgehenden Erläuterungen schaffte es Ute Müller-Eisenlohr, über zweimal eine dreiviertel Stunde, die Aufmerksamkeit ihrer Zuhörer von Anfang bis Ende zu fesseln. Kein Laut außer den Tönen der Gongs war zu hören. Die Improvisationsinstrumente mit ihren unterschiedlichen Klangcharakteren und ihrer reichen Palette an Obertönen entführten offensichtlich in eine andere Welt des Hörens, in ein ganzkörperliches Aufnehmen.

 Je nach Anschlag oder Darüberstreichen, und zwar mit unterschiedlichen Klöppeln, entstand eine Variation von Tönen von kaum hörbar bis raumfüllend. Des öftern waren zwei Gongs gleichzeitig zu hören, die Töne überlagerten sich. Die Vibrationen und Schwingungen der Instrumente, erzeugt in ruhigen und fließenden Bewegungen der Therapeutin durchdrangen Raum und Mauern, aber auch die Zuhörer, um dort Wirkungen zu erzeugen, angefangen vom anfänglichem Aufgewühltsein bis hin zur immer mehr sich ausbreitenden Ruhe und Gelassenheit. Die Seelen wurden angerührt und Gefühle geweckt.

 Es entstand eine Art Einheit von Ute Müller-Eisenlohr, ihren Instrumenten, den erzeugten Tönen, dem Raum und allen, die darin weilten. Augen, Ohren und Körper wurden zu Antennen der Seelen, die in dieser Einheit mitschwangen und erlebten. Am Ende eines Blocks herrschte fürs erste jeweils atemlose Stille, unterstützt von einer Akteurin, die ebenfalls ruhig stehen blieb oder sich wortlos setzte, um alle weiterschwingen zu lassen. Erst allmählich löste man sich vom Erlebten, um schließlich mit großem Beifall anzuerkennen und zu danken.