“Soul by Elke & Joe” mit Elke Arenth und Joachim Hublitz (Klavier: André Koch), Sonntag, 2. 6. 2019, 19 Uhr

“Elke & Joe” beim Auftritt 2018

Joachim „Joe“ Hublitz, Vinningen, hat von jeher als größtes Hobby idie Musik. Schon als Vierjähriger begann er auf der Mundharmonika zu spielen. Dann befasste er sich mit dem Akkordeon und erhielt schließlich bis zum 16. Lebensjahr Klavierunterricht. Anschließend stand er in verschiedenen Bands am Tasteninstrument. Er betätigte sich auch im Duo oder als Alleinunterhalter.

Elke Arenth, Vinningen, ist verheiratet und hat drei Kinder. Seit ihrer Jugend singt sie leidenschaftlich gern. Durch verschiedene Familienfeierlichkeiten, bei denen sie jeweils gesanglich erfolgreich auftrat, entstand schließlich die Idee, sich als Hochzeitssängerin zu betätigen. Darüber hinaus singt sie aber auch bei anderen Anlässen.

André Koch wird die beiden Sänger zumeist am Klavier begleiten.

Im Juni 2917 sangen Elke Arenth und „Joe“ Hublitz erstmals in einem gemeinsamen Konzert, und zwar in der ausverkauften „Alten Kirche“. Im Juni 2018 konnten sie beim Konzert „Unforgettable lovesongs“ diesen Erfolg wiederholen, wobei die Karten schon Wochen zuvor vergriffen waren. In diesem Jahr waren die Karten bereits Anfang des Jahres vergriffen.

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„Soul by Elke and Joe“ sorgte im vollbesetzten Kulturzentrum „Alte Kirche“ von Anfang bis Ende für Begeisterung bei einem Publikum, das sich aus allen Generationen zusammensetzte.

Auch der dritte Auftritt von „Elke & Joe“ wurde zum Highlight

Randvoll besetzt zeigte sich das Kulturzentrum „Alte Kirche“, als sich der Bühnenvorhang öffnete, damit die beiden Vinninger Elke Arenth und Joachim Hublitz ihr Konzert „Soul by Elke and Joe“ starten konnten. Gut 150 Zuhörer hatten schon frühzeitig ihre Karten zum dritten Auftritt des beliebten Duos erworben, etliche kamen nicht mehr zum Zug. Wer dabei war, wurde nicht enttäuscht. Die Erwartungen konnten die angetretenen Akteure voll und ganz erfüllen.

            Den Auftakt gestaltete das Duo mit dem per Playback eingespielten und mit der Orgel zusätzlich begleiteten Titel „Ain`t no sunshine“ und bewies dabei von vornherein, dass man bestens aufeinander eingestellt ist und es auch versteht, das „Soul“-Gefühl unüberhörbar zum Ausdruck zu bringen. Die gesanglich wie schauspielerisch dargestellten Emotionen beider Sänger beeindruckten von Anfang an. Die ausgewählten Songs von vor und nach der Jahrtausendwende wurden beeindruckend nuanciert interpretiert, wobei Mimik und Gestik den Vortrag jeweils positiv unterstützten. Beide Stimmen konnten den Anforderungen der ausgewählten Titel voll und ganz gerecht werden.

            Nach der gemeinsamen Eröffnung präsentierte Joe vier Songs allein, und zwar „Soul man“, „My girl“ und „Sweet Soul Music“, alle aus den sechziger Jahren. Hinzu kam noch der durch Ray Charles zum Welthit gewordene Titel „Georgia on my mind“, geschrieben schon im Jahr 1930 durch den Amerikaner Hoagy Carmichael. Gerade hier konnte Joe seine sängerischen Qualitäten voll und ganz ausleben und das wurde auch durch das Publikum durch besonderen Applaus anerkannnt.

            Überhaupt zeigte sich das vollbesetzte Kulturzentrum als sehr beifallsfreudig, ein Umstand, der die Künstler zusätzlich zu Höchstleistungen beflügelte. Elke präsentierte bei ihrem Part, klavierbegleitet durch André Koch, ebenfalls vier Titel. Während „I say a little prayer“, bekannt geworden durch Aretha Franklin, noch aus den sechziger Jahren stammte, kam die weitere Auswahl allesamt aus diesem Jahrtausend. Das begann mit Alicia Keys „New York“ aus dem Jahr 2005, führte weiter mit Amy Winhouses „Valerie“ aus 2006 und endete mit Adeles „Someone like you“ aus 2011. Keine Frage, Elkes Stimme passte sich den Gegebenheiten souverän an und schaffte alle Hürden glänzend.

            Nach einer langen Pause, aufgrund der Platzenge und unterstützt durch das schöne Wetter in den Außenbereich verlegt, präsentierte das Duo den zweiten Darbietungsblock, ebenfalls wieder mit einer Eröffnung zu zweit. Zur Playback-Musik wurde Aretha Franklins „Chain of fools“ gesungen, ein Titel aus den sechziger Jahren. Erneut folgten zwei Vierersets, einmal durch Joe zu Playback, des weiteren durch Elke zu Klaviermusik. Als ältesten Titel offerierte ersterer Sam Cookes „Only sixteen“ aus dem Jahr 1959. Nicht viel jünger waren dann das besonders gefühlvolle „Spanish Harlem“ aus dem Jahr 1960 und „Mr. Lonely“, das Bobby Vinton 1962 auf den Markt gebracht hatte. „A man`s world“, von James Brown war der jüngste Song in dieser Reihe.

            Elke eröffnete ihren Part mit Dusty Springfields „Son of a preacher man“ aus dem Jahr 1969 und beendete ihre Darbietungen mit „Halo“ von Beyonce aus dem Jahr 2009. Dazwischen widmete sie sich in bewährter Weise dem Welthit und immer wieder gern vernommenen „Killing me softly“, mit dem Roberta Flack 1972 Furore machte, und „Read all about it“, das Emeli Sandé 2011 bekannt gemacht hatte. Erneut erwies sich, wie hervorragend es die Sängerin versteht, ihre Stimme zu variieren und den jeweiligen Ausdrucksabsichten anzupassen.

            Ohne Zugaben wurde natürlich der Abgang der beiden Gesangsstars aus dem Ort nicht gestattet. Ein nicht endenwollender Schlussbeifall sorgte dafür, dass Joe mit einer und Elke sogar mit zwei Zugaben samt einer Überraschung aufwartete, nämlich der Begleitung durch den Gitarristen Daniel sowie der Cajon-Unterstützung durch Ehemann Frank. Dabei präsentierte sie zwei Titel, die in Richtung Soul-Rock gingen und das Publikum von den Stühlen rissen. Zum Schlusspunkt wurde dann schließlich das gemeinsam präsentierte „Ain`t nobody“ von Chaka Khan aus dem Jahr 1972. Es kann also festgestellt werden, dass auch der dritte Auftritt des Duos „Elke and Joe“ sich nahtlos an die Erfolge der beiden Vorjahre anschloss.

Elke Arenth wurde bei ihren Liedern von André Koch sehr sensibel am Klavier begleitet.